Wohnüberbauung Fluh, Rapperswil-Jona

Im Wiesenhang

Wohnhäuser ducken sich in den Wiesenhang, Asphaltwege verschwinden in der Landschaft, auf dem Hügel locken Bänke mit Seeblick. Die Aussenraumgestaltung bettet die Neubauten mit grossem Respekt in eine Landschaft, deren Besonderheit in ihrer Einfachheit liegt: Ein Hang, ein markanter Hügel, weite Blumenwiesen, eine Baumgruppe und einige Einzelbäume – was den Ort vor seiner Bebauung ausmachte, bleibt auch künftig sein Markenzeichen.

Wohnüberbauung Fluh, Rapperswil-Jona

Bauherrschaft:

Leder+Co. AG, Rapperswil-Jona

 

Projektierung: 2008

Realisierung: 2010-2013

Bearbeitungsfläche: 13'600 m²

Architektur: Burkhalter Sumi Architekten, Zürich

Topographische Logik

Die prägende landschaftsgestalterische Entscheidung war, den Status quo so weit wie möglich zu erhalten und ihn über die Bebauung hinweg als Lebens- und Landschaftsqualität in die Zukunft zu tragen. In diesem Sinne wurden die Gebäude so platziert, dass sie möglichst natürlich vom bestehenden Hang umflossen werden. Der kleine, markante Hügel im Zentrum der Parzelle mit der Baumgruppe unterhalb der Kuppe blieb als Herz des Areals erhalten.

 

Aus der Landschaft gewachsen

Rundum fliessen Hänge mit Blumenwiesen bis an die Fassaden der Wohnhäuser. Einfache Asphaltwege verbinden die Gebäude direkt. Weil sie vertieft und dem Hangverlauf gemäss im Gelände liegen, verschwinden sie optisch in der Wiese. Gruppen aus Zierobstbäumen setzen im Bereich der Hauseingänge räumliche Akzente. Wo auf dem zentralen Hügel bereits eine kleine Ebene lag, ist der Treffpunkt der Siedlung entstanden: Ein Kiesplatz mit Bänken und Seeblick. Die Eingriffe in die Landschaft beschränken sich auf das Notwendige und arbeiten das Wesentliche der Lage heraus. Die Siedlung wird Teil der Landschaft.